Warnemünde: Brotbacken im Biomarkt

Haben viel Freude beim gemeinsamen Brotbacken: Gesundheitsberaterin Sigrid Jäckel und ihre „Back-Azubis“ Regina Faust, Babett Buchardt, Rosemarie Hänfler und Karin Koos (v.l.). Haben viel Freude beim gemeinsamen Brotbacken: Gesundheitsberaterin Sigrid Jäckel und ihre „Back-Azubis“ Regina Faust, Babett Buchardt, Rosemarie Hänfler und Karin Koos (v.l.). 17. Januar 2017

Für etwa 90 Minuten verwandelte sich der Mecklenburger Biomarkt in Warnemünde heute Nachmittag in eine kleine Backstube. Unter fachkundiger Anleitung der ausgebildeten Gesundheitsberaterin Sigrid Jäckel stellten Regina Faust, Babett Buchardt, Rosemarie Hänfler und Karin Koos ein Vollkornbrot aus frisch gemahlenem Dinkel- und Buchweizenmehl mit Hefe her. Und der Produktionsprozess erfolgte von der Pieke auf: Zunächst mussten die Zutaten abgewogen und vermengt, der Teig in Formen gefüllt und schließlich abgebacken werden. Die Backzeit konnten die angehenden Bäckerinnen mit der Herstellung leckerer Brotaufstriche als Curry-Walnuss-Butter und Tomaten-Möhren-Aufstrich effektiv nutzen.

„Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen immer mehr zu – auch bei Kindern. Wir wollen Ideen aufzeigen, wie man auch ohne viel Aufwand schnell und problemlos gesunde Kost herstellen kann“, erklärt Sigrid Jäckel. Die 79jährige ehemalige Lehrerin spricht aus berufenem Munde, denn seit 13 Jahren leitet sie den Gesundheitstreff in Rostock und Bad Doberan. Vor allem frische, unverarbeitete Lebensmittel sind ihr Steckenpferd: „Die sind am gesündesten, das predige ich immer wieder auch in meiner Familie“, betont Sigrid Jäckel. Es ist bereits ihre zweite gemeinsame Veranstaltung mit dem Mecklenburger Biomarkt. Im September startete die Kooperation mit der Herstellung und Verkostung von Frischkornbrei.

„Gesunde Ernährung passt in unseren Bioladen“, findet auch Inhaber Toralf Matthäus. Mit der Entwicklung seines erst Anfang September eröffneten Marktes ist er sehr zufrieden: „Sowohl das Sortiment, als auch das Ladenkonzept werden gut angenommen.“ Für die Zukunft kann er sich  durchaus vorstellen, noch ein bis zwei weitere Bioläden dieser Größenordnung zu betreiben. Kleine Veranstaltungen zu Ideenfindung und Produkteinführungen sind auch weiterhin geplant.



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