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Warnemünde hilft: Schlepper-Petersdorf-Benefiz am Sonnabend

Der Schlepper „Petersdorf“ ist durch einen Werftaufenthalt in finanzielle Schieflage geraten und veranstaltet am Sonnabend ein Benefiz in Warnemünde.Der Schlepper „Petersdorf“ ist durch einen Werftaufenthalt in finanzielle Schieflage geraten und veranstaltet am Sonnabend ein Benefiz in Warnemünde.14. November 2017

Erst kürzlich berichtete DER WARNEMÜNDER über die finanzielle Schieflage des Vereins Schlepper Petersdorf e.V., versursacht durch einen zwingend notwendig gewordenen Werftaufenthalt. Die Gehlsdorfer Tamsen Maritim Werft verlangt insgesamt 16.000 Euro. 5.000 Euro konnte der Verein durch eine Zuwendung der Stadt Rostock bereits begleichen. Der Vereinsvorsitzende Wolfgang Dethloff sucht nach neuen Ideen, um das Problem zu lösen und Gelder in die leere Kasse zu spülen.

Eine davon ist, die Benefizveranstaltung „Warnemünde hilft“ am kommenden Sonnabend, 18. November, auf dem Leuchtturmvorplatz. Der ehemalige Werftschlepper, 1958 auf der Warnowwerft gebaut, kommt dafür nach Warnemünde, denn noch hat er seinen Liegeplatz im Rostocker Stadthafen. Von 10.00 bis 16.00 Uhr lädt die Petersdorf am Liegeplatz 29, am Anfang der Westmole,  zu Open Ship ein. Auf dem Leuchtturmvorplatz findet von 13.00 bis 16.00 Uhr das dazugehörige Rahmenprogramm, moderiert durch Olli Schubert, statt. Geplant sind außerdem Musik von Rostocker 7 und dem Shantychor Luv un Lee sowie eine große Tombola mit Preisen im Gesamtwert von weit über 1.000 Euro, darunter auch Hotelgutscheine und Ausfahrten mit der „Old Lady“. Jedes Los gewinnt!

Mit dem Warnemünder Leuchtturmverein und der Hanseatischen Eventagentur haben sich nach dem Hilferuf schon erste Spender gefunden. Wolfgang Dethloff und seine Crew vom Schlepper Petersdorf hoffen am Sonnabend auf viele Gäste und locker sitzende Portemonnaies, damit die offene Restsumme pünktlich zum 30. November angewiesen werden kann.

Unabhängig von dieser Benefizveranstaltung gehen die Bemühungen des Vereins dahin, langfristig einen dauerhaften Liegeplatz im Ostseebad zu ergattern. Denkbar wären der Alte Strom oder aber der künftige Mehrzweckhafen im alten Werftbecken.  

Foto: Berthold Brinkmann



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