Scandlines setzt auf grünen Fährverkehr

Die Reederei Scandlines ist Pionier bei der Entwicklung energieeffizienter Fähren. Die Reederei Scandlines ist Pionier bei der Entwicklung energieeffizienter Fähren. 29. November 2017

Am 28. November 2016, also genau vor einem Jahr, begab sich Scandlines’ neue Hybridfähre Copenhagen auf fünftätige Probefahrt und knapp einen Monat später nahm sie den Regelbetrieb auf der Strecke Rostock-Gedser auf. Das Schwesternschiff Berlin war zu diesem Zeitpunkt schon seit acht Monaten auf dieser Route in Betrieb.

Die beiden Fähren sind die weltweit größten Hybridfähren und die Kapazitäten konnten von 18.000 auf 26.000 Passagiere pro Tag erhöht werden. Auf jeder Fähre ist pro Überfahrt Platz für 460 Pkw oder 96 Lkw. Durch das innovative Hybridsystem konnten die Auswirkungen auf die Umwelt gleichzeitig reduziert werden. Im Vergleich zu den konventionellen Fähren wurde der Kraftstoffverbrauch pro Pkw und Überfahrt um zwei Drittel gesenkt.

Scandlines ist eine von mehreren dänischen Reedereien, die sich für einen grüneren Fährverkehr einsetzen. Die grüne Agenda hat Priorität – schließlich sorgen die dänischen Fährreedereien jedes Jahr für den Transport von 32 Millionen Passagieren. Der Fährverkehr ist ein sehr wichtiger Teil der Infrastruktur in unserem skandinavischen Nachbarland – auch in Zukunft.

Grüne Ambitionen, ein rentablerer Elektroantrieb sowie Zugang zu Innovationsmitteln der EU waren ausschlaggebend, als sich die Reederei für den grüneren Hybridantrieb der beiden neuen Schiffe auf der Strecke Rostock-Gedser entschied. „Als Reederei haben wir die klare Strategie, uns in eine immer grünere Richtung zu entwickeln. Die beiden neuen Hybridfähren Berlin und Copenhagen sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Scandlines möchte aber noch einen Schritt weitergehen und plant, die Fähren zwischen Puttgarden und Rødby innerhalb von wenigen Jahren auf reinen Elektroantrieb umzustellen. Der Wegfall der Gebühren auf öffentliche Dienstverpflichtungen, die sogenannten PSO-Gebühren, die gegen EU-Recht verstoßen, ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass diese Rechnung aufgeht. Diese politische Entscheidung war sehr wichtig für uns“, so Søren Poulsgaard Jensen, CEO der Scandlines-Reederei und Vizevorsitzender des dänischen Reedereiverbandes.



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