Rostocker Strände zum 22. Mal mit „Blauer Flagge“ geehrt

Sie hissen die „Blaue Flagge“ am Strand von Warnemünde: die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht Alexandra Sievert und Arian Baume und Tourismusdirektor Matthias Fromm (v.l.).Sie hissen die „Blaue Flagge“ am Strand von Warnemünde: die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht Alexandra Sievert und Arian Baume und Tourismusdirektor Matthias Fromm (v.l.).11. Juni 2018

Alle Jahre wieder, aber längst kein Selbstläufer – so könnte man die Auszeichnung mit der „Blaue Flagge“ beschreiben. Am vergangenen Freitag war es wieder soweit: Zum 22. Mal in Folge wurden die Strände von Warnemünde, Markgrafenheide, Hohe Düne und Diedrichshagen von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung mit dem internationalen Umweltsymbol ausgezeichnet. 

„Die,Blaue Flagge' hat für uns als Destination einen enorm hohen Stellenwert. Die Qualität von Strand und Wasser in unseren Seebädern ist eines unserer wichtigsten Aushängeschilder im touristischen Wettbewerb. Das saubere Wasser der Ostsee, der feine Sandstrand und die gesunde Seeluft bilden die Basis für die Identifikation als attraktive Urlaubs- und Aktivregion mit hohem gesundheits-touristischen Potenzial", sagte Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Bis September wird das Wasser an den zertifizierten Stränden in festgeschriebenen Abständen geprüft. Die Ergebnisse sowie Hinweise zur Ordnung und Sauberkeit am Strand und dem richtigen Verhalten in den Dünen können die Badegäste in den Schaukästen an allen drei Standorten (Aufgang 10, 19, 23) einsehen. Um die Sauberkeit der Strände durchgehend zu gewährleisten, wird hier im Auftrag der Tourismuszentrale täglich maschinell und per Hand gereinigt. „Um die Strände nachhaltig zu schützen, setzen wir auch auf die Mitwirkung unserer Gäste. Unsere aktuelle Kampagne ,Kein Plastik bei die Fische' macht auf die Folgen von Plastikmüll im Meer aufmerksam und animiert zum umweltbewussten Handeln, damit Verpackungsmüll oder Zigarettenreste gar nicht erst am Strand hinterlassen werden", so Fromm. Zum Konzept gehören die Verteilung kostenfreier Taschenaschenbecher sowie spezielle Entsorgungsstationen für Zigarettenabfälle (Ostsee-Ascher) mit Informationstafeln und die Einführung von biologisch abbaubarem Geschirr am Strand.

Für die Sicherheit der Strandgäste im und am Wasser sind auch in diesem Jahr wieder die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht im Einsatz. Einen besonderen Stellenwert in Punkto Badesicherheit nimmt das Thema Aufklärung ein. Vor diesem Hintergrund hat die Tourismuszentrale in Kooperation mit dem Schulamt neue, großformatige Informationsplakate erstellt. Der Aushang erfolgt in Kindertagesstätten, Schulen und in mehreren Hotels. Kindgerechte Illustrationen zeigen die wichtigsten Baderegeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausweisung von Gefahrenzonen, die aufgrund von Unterströmungen in der Ostsee entstehen können. Dies betrifft insbesondere den Bereich an der Westmole in Warnemünde auf Höhe Strandaufgang 1. Badegäste werden hier durch ein neues zweisprachiges (deutsch/englisch) Schild auf das Badeverbot an der Mole sowie die Verletzungsgefahr, die vom Klettern auf den Molensteinen ausgeht, hingewiesen.

Unter dem Motto „Rette sich wer's kann“ findet auch in diesem Sommer die beliebte Veranstaltungsreihe zum spielerischen Erlernen der Baderegeln statt. Die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht erklären Kindern, worauf beim Baden in der Ostsee besonders zu achten ist und was bei Notfällen zu tun ist. Natürlich darf dabei auch der Besuch eines Rettungsturms nicht fehlen. Am 16. und 30. Juli sowie am 13. August findet jeweils eine Veranstaltung in Markgrafenheide (11.00 Uhr/ Strandaufgang 11, Rettungsturm 3) und in Warnemünde (14.30 Uhr/ Strandaufgang 23, Rettungsturm 3) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen zum sicheren Baden und die Baderegeln sind auch online auf www.rostock.de/sicheres-baden zu finden.



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