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Neuer Name – neue Karte: Das „Diedrich’s“ im Ostseeland

Setzen im Diedrich’s auf Nachhaltigkeit und Regionalität: Restaurantleiter Christian Tittel, Hotelier Alexander Soyk und Küchenchef Sascha Kassow (v.l.).Setzen im Diedrich’s auf Nachhaltigkeit und Regionalität: Restaurantleiter Christian Tittel, Hotelier Alexander Soyk und Küchenchef Sascha Kassow (v.l.).09. November 2017

Zugegeben, die Idee, ein gut laufendes Restaurant einfach so umzubenennen ist ungewöhnlich und vielleicht auch mutig, aber für Alexander Soyk auch irgendwie folgerichtig. „Diedrich’s“ ist eine neue und eigenständige Marke für das Restaurant in seinem Hotel Ostseeland in Diedrichshagen. „Der Name steht für unsere Verbundenheit mit dem Ort und ist ohne viel Schnickschnack einfach zu merken“, erklärt der Hotelier, der auch davon überzeugt ist, so die Attraktivität der Lokalität für Nicht-Hotelgäste zu steigern und zudem bessere Vermarktungsmöglichkeiten sieht.

Auch die Speisekarte im Diedrich‘s wurde komplett überarbeitet. Küchenchef Sascha Kassow setzt dabei voll auf Regionalität und Nachhaltigkeit. So wird mehrmals pro Jahr ein komplettes Rind von einem benachbarten Bauern eingekauft und verwertet: „Man sieht die Tiere quasi vor der eigenen Haustür auf der Weide aufwachsen – mehr Regio geht einfach nicht“, ist Kassow sicher. Bei der Auswahl von Kaffee- und Teesorten achtet man ganz besonders auf Bioqualität mit Fairtrade Siegel; Säfte, Wasser und Biere werden ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern bezogen.  Die Neuausrichtung spiegelt sich in modernen und traditionellen Gerichten wider: Neben hausgemachtem Sauerfleisch im Glas und deftigem Mecklenburger Rippenbraten sind auch Kürbis-Carpaccio oder vegane Speisen zu haben. Ergänzt wird die reguläre Karte durch monatlich wechselnde thematische Gerichte, wie etwa „Wildwochen“ oder „Gans lecker“. Gut zu wissen auch: Im Diedrich’s verzichtet man weitestgehend auf Convenience. „Unsere Gäste haben den Anspruch, dass wir für sie kochen“, betont der Chefkoch.

Zum echten Rennen hat sich nach Aussage von Restaurantleiter Christian Tittel das Angebot „Ente to go“ entwickelt und das funktioniert so: Kunden, die entweder keine Lust auf Kochen haben oder denen dafür schlicht die Zeit fehlt, nehmen sich die fertiggebratene Ente einfach mit nach Hause. In der heimischen Küche geht das Federvieh dann noch mal zum Überbrutzeln in die Röhre und voilà, fertig ist der Festtagsschmaus.    

Auch das Kioskgeschäft wurde bei den Neuerungen nicht vergessen. Der kleine Imbiss im Außenbereich heißt jetzt „Kleiner Diedrich“, ist auch im Winter täglich ab 11.00 Uhr geöffnet und bietet Radfahrern, Spaziergängern und Wanderern eine noch vielseitigere kulinarische Pause. Der neue Sitzbereich bietet freie Sicht auf den Kinderspielplatz, was besonders für Familien mit Kindern interessant ist.

Regelmäßige Events und Veranstaltungen runden das Angebot im Ostseeland ab. Erst im Oktober fanden hier ein großes Herbstfest mit mobiler Saftpresse und ein Halloween-Familienvergnügen statt. Der beliebte Sonntags- oder Adventsbrunch hat einen ebenso festen Platz im Veranstaltungskalender gefunden, wie die Grillschule mit Stefan Pistol oder Kultur trifft Genuss. Hierfür sind übrigens noch ein paar wenige Restkarten zu haben.

Die Gäste haben auf Umbenennung und neue Speisekarte durchweg sehr positiv reagiert und Alexander Soyk ist sicher: Gute Qualität setzt sich am Ende durch.



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