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Neptun Werft Warnemünde: Zweite Maschinenraum-Unit für Aida nimmt Kurs auf Papenburg

Drei Schlepper, darunter auch die in Rostock beheimatete Drei Schlepper, darunter auch die in Rostock beheimatete "Bugsier 16", geben dem Aida-Schwimmteil sicheres Geleit.02. Dezember 2017

Mit dem zweiten und letzten Maschinenraum-Modul, einer so genannten Floating Engine Room Unit, für AIDAnova verlässt ein Meilenstein im Schiffbau die Warnemünder Neptun Werft. In der 120 Meter langen, 42 Meter breiten und vier Decks hohen Sektion befinden sich auch die drei LNG-Tanks des neuen Kreuzfahrtschiffes. Sie haben ein Fassungsvermögen von insgesamt fast 3.800 Kubikmetern und befähigen den Ozeanriesen damit etwa zwei Wochen lang im Seebetrieb unterwegs zu sein. Die AIDAnova ist damit das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, welches dank des Einsatzes von vier Dual-Fuel-Motoren sowohl im Hafen als auch auf hoher See mit dem derzeit umweltfreundlichsten und emissionsärmsten fossilen Treibstoff betrieben werden kann.

Das auf der Neptun Werft in Warnemünde gefertigte zweite Schwimmteil wird jetzt nach Papenburg auf die Meyer Werft geschleppt. Morgen früh wird es den Nord-Ostsee-Kanal erreichen und die Passage von Kiel nach Brunsbüttel starten. Von dort aus geht es über Borkum weiter in Richtung Emden und schließlich nach Papenburg, wo es in den Nachmittagsstunden des 6. Dezember erwartet wird.   

Mit diesem Meilenstein läutet Aida Cruises gleichzeitig den Countdown zum Start in die Premierensaison der AIDAnova ein. In genau 365 Tagen, am 2. Dezember 2018, startet sie ab Hamburg und nimmt Kurs auf die Kanarischen Inseln. Die Reederei wird mit dem Konzept „Green Cruising“ als erste ihre neue Schiffsgeneration ab 2018 zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas betreiben können.



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