Nach Unifil-Einsatz: Korvette „Braunschweig“ kehrt heim

Der Kanal von Korinth: 90 Meter hohe Steilwände, 8 Meter tief, 6,4 Kilometer lang und mitten hindurch fährt die Korvette Der Kanal von Korinth: 90 Meter hohe Steilwände, 8 Meter tief, 6,4 Kilometer lang und mitten hindurch fährt die Korvette "Braunschweig".02. Oktober 2018

Am Freitag, 5. Oktober um 10.00 Uhr, wird die Korvette Braunschweig mit der Besatzung „Charlie“ in ihrem Heimathafen im Marinestützpunkt Warnemünde zurückerwartet. Etwa fünf Monate lang war sie Teil des internationalen maritimen Einsatzverbandes Unifil (United Nations Interim Force in Lebanon).

Die Korvette der Klasse K130 steht unter dem Kommando von Fregattenkapitän Alexander Dubnitzki (38). Seit dem Auslaufen am 14. Mai legte die 62-köpfige Besatzung, darunter vier Frauen, circa 26.000 Seemeilen zurück. Zu den Aufgaben im Einsatz zählten vorrangig die Seeraumüberwachung und die Ausbildungsunterstützung für die libanesische Marine.

Der Flottenverband stand unter der Führung des brasilianischen Admirals Eduardo Machado Vazquez. Neben Deutschland beteiligten sich Brasilien, Bangladesch, Griechenland, Indonesien und die Türkei an diesem Einsatz. Die Unifil-Blauhelme sind rund 10.500 Mann stark und kommen aus 40 Nationen. Die Braunschweig führte zahlreiche Manöver mit den teilnehmenden Nationen durch. Geprobt wurden unter anderem das Boardingtraining oder der taktische Einsatz mit Hubschraubern und anderen Schiffen.

Besonders blieb der Besatzung die Passage durch den 6,4 Kilometer langen Kanal von Korinth in Erinnerung. Zwischen den 90 Meter hohen Steilwänden fuhr die Korvette auf dem Heimweg hindurch. Nach der erfolgten Ankunft steht für die Besatzung der wohlverdiente Urlaub an.

Foto: Marine



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