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„Klöne“ feiert Geburtstag und sammelt für den guten Zweck

Das Wünschewagen-Projekt liegt André Kroboth, Betreiber der Warnemünder Klönstuv, sehr am Herzen. Er nutzt die Weihnachtszeit und sein Firmenjubiläum für eine weitere Spendenaktion.Das Wünschewagen-Projekt liegt André Kroboth, Betreiber der Warnemünder Klönstuv, sehr am Herzen. Er nutzt die Weihnachtszeit und sein Firmenjubiläum für eine weitere Spendenaktion.21. Dezember 2017

Es war zu Weihnachten 1992, als Regina Kroboth in ihrem kleinen Häuschen Am Leuchtturm 18, die urigen Warnemünder Klönstuv eröffnete. Sohn André Kroboth – er war in dem Haus aufgewachsen – begann damals gerade eine Tischlerlehre und half an den Wochenenden, wenn viele Gäste da waren, fleißig mit. „Ich kann mich noch sehr gut an unseren herrlichen selbstgebackenen Schneewittchenkuchen erinnern“, schwärmt der Warnemünder. Als seine Mutter 2014 schließlich in den Ruhestand wechselte, übernahm er die Geschäfte. Jetzt ist es wieder kurz vor Weihnachten und André Kroboth bereitet den 25. Geburtstag der „Klöne“ vor.

Schneewittchenkuchen gibt es hier nicht mehr, denn das Konzept der Klönstuv wurde vor etwa zehn Jahren in Richtung Cocktail-, Bier- und Weinbar verändert. Rauchen darf man hier übrigens auch – nicht vor der Tür in der Kälte, sondern drinnen, ganz gemütlich beim Bier. Und genau damit haben André Kroboth und seine vier Mitarbeiter ihre Nische gefunden. Als Raucherbar zieht die „Klöne“ ein gemischtes Publikum an: Jung und Alt, Paare und Singles – alle fühlen sich in der ausgesprochen entspannten Atmosphäre wohl. Der Gastronom spricht gerne von seiner „Absackerbar“, denn er öffnet von 20.00 Uhr bis in die Morgenstunden. (sonntags bis donnerstags geht es bis um 4.00 Uhr, freitags und sonnabends bis um 6.00 Uhr rund.) Ein idealer Treffpunkt für Nachtschwärmer also. Folgerichtig gehören zu den Stammgästen auch die Gastronomen aus der Umgebung, die sich nach Ende der eigenen Schicht hier auf einen „Absacker“ treffen.

Dazu hat der Klönstuv-Betreiber hat auch noch ein großes Herz. Erst im August spendete er 500 Euro an den Wünschewagen M-V, ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), mit dem letzte Wünsche schwerstkranker Menschen erfüllt werden können. Die Vorweihnachtszeit und das Jubiläum nimmt er jetzt wieder zum Anlass, die Wünschewagen-Idee zu unterstützen. Mit dem Erlös aus einem kleinen Adventskalender und einer größeren Versteigerung am 25. Dezember hofft er, erneut 500 Euro in den Wünschewagen-Topf zahlen zu können.

Übrigens: Nachtschwärmer sind in der „Klöne“ auch Heiligabend willkommen – dann allerdings erst ab 22.00 Uhr.



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