Es passte: Warnemünde feierte erste Port Party

Für die Für die "Brilliance of the Sea" war es die Rostock-Premiere.14. Mai 2018

Das macht Lust auf Mee(h)r. Traumhaftes Frühsommerwetter und dazu die zahlreich erschienenen feierlustigen Gäste bescherten den Machern der ersten Warnemünder Port Party am Sonnabend einen glänzenden Start in die neue Saison. Während Regisseur Torsten Sitte von der veranstaltenden Hanseatischen Eventagentur beim Programm vor allem auf Bewährtes setzte, stellte er die Genussmeile völlig neu zusammen: Neben der obligatorischen Bratwurst, Fisch aus Warnemünde, Pastavariationen und Pulled Pork aus dem Smoker ergänzten ein BBQ-Foodliner und ein Gin-Mobil die gastronomische Vielfalt.

Als schwimmende Bühne diente erneut der Dreimast-Toppsegelschoner Santa Barbara Anna. Der Seenotkreuzer Arkona und der Schlepper Petersdorf komplettierten die maritime Meile an der Pier 1 bis 6. Die Warnemünder Trachtengruppe, die Shantysänger von De Klaashahns und Olaf Hobrlant, begleitet durch seine Bandkollegen von Spill, verwöhnten das Publikum in kultureller Hinsicht. „Mit Schunkeln für Horst Marx“ hatte Hobrlant sogar einen eigenen Port-Party-Song geschrieben. Der besungene Kultmoderator konnte am Sonnabend wegen einer Parallelveranstaltung leider nicht mit dabei sein und wird seinen Dienst erst bei der zweiten Port Party antreten. Das Schlepperballett begeisterte die Massen, doch der eigentliche Hauptact war natürlich das Auslaufen der drei gigantischen Traumschiffe Brilliance of the Sea – sie lag im Überseehafen vor Anker – AIDAmar und Norwegian Breakaway mit Höhenfeuerwerk am späteren Abend.

Und genau dieses Höhenfeuerwerk sorgte dafür, dass bei Torsten Sitte und seiner Crew etwa eine Stunde zuvor eine Extraportion Stresshormone freigesetzt wurde. Am Feuerwerksplatz, direkt gegenüber der Santa Barbara Anna, hatten im absoluten Halteverbot nämlich drei Autos geparkt. „Viel zu dicht“ meinte die verantwortliche Mitarbeiterin des eigens aus dem sächsischen Pirna angereisten Feuerwerkers Mathias Kürbs. Musste das Feuerwerk deshalb am Ende gar ausfallen? Die Nerven lagen nicht nur beim Veranstalter blank und die unsichtbaren Mobilfunkleitungen glühten förmlich. Dann endlich: Die Polizei aus Dierkow kam. Einen Abschleppwagen hatte sie nicht dabei. Dafür aber den freundlichen Hinweis, dass man in der Halteverbotszone noch extra auf das Feuerwerk hätte hinweisen müssen. Unverrichteter Dinge verließen sie das Terrain – Unverständnis bei Torsten Sitte und seinen Mitstreitern. Am Ende die Entscheidung: „Wir decken die Autos mit feuchten Decken ab und zünden das Feuerwerk wie geplant“. Mit dem Auslaufen der Norwegian Breakaway gegen 23.00 Uhr – der größte Kreuzliner der Saison hatte am Liegeplatz 8 festgemacht und musste zunächst auf die Wendeplatte – wurde es wieder laut und bunt am Himmel über Warnemünde.

Die nächste Port Party steigt am Freitag, 8. Juni ab 17.00 Uhr, an gleicher Stelle.







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