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Warnemünde: DRK Wasserwacht beendet Badesaison 2017

Schwere Materialien und Utensilien werden meist am Strand mit dem Quad transportiert. Paul Wendler und Justus Hamm (v.l.). Schwere Materialien und Utensilien werden meist am Strand mit dem Quad transportiert. Paul Wendler und Justus Hamm (v.l.). 21. September 2017

Die ersten Wachtürme befinden sich im Winterlager und viele Kisten mit Material sind schon verstaut. Damit ist die Saison 2017 der DRK Wasserwacht Rostock beendet. Von Mai bis September sorgten 187 Rettungsschwimmer auf 12 Türmen in Warnemünde und Markgrafenheide für die Sicherheit der Badegäste. Doch nach der Saison ist vor der Saison: Am 22. September startet ein neuer Rettungsschwimmerkurs für interessierte Nachwuchskräfte.

57 Ehrenamtliche aus Rostock und 130 Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland waren 2017 gemeinsam 22.900 Stunden an den Stränden aktiv. 246 Mal mussten Sie in dieser Zeit Erste Hilfe leisten. Bei den Einsätzen handelte es sich größtenteils um kleine Schnittwunden, Kreislaufprobleme, Insektenstiche oder Sportverletzungen. 26 Mal wurde der Rettungsdienst hinzu gerufen. In insgesamt 15 Fällen galt es, Menschen aus gefährlichen Situationen aus dem Wasser zu retten. Einmal mussten die Rettungsschwimmer reanimieren.

„In diesem Jahr gab es deutlich häufiger gefährlichere Wetterlagen mit viel Wind und hohen Wellen, was dazu führte, dass wir deutlich häufiger aus dem Wasser retten mussten“, resümiert Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme. „Auf der anderen Seite gab es bei dem tendenziell eher schlechteren Wetter auch weniger Sonnenanbeter und damit weniger kritischere Einsätze an Land.“

Die Aufklärung der Badegäste war auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Aktuelle Informationstafeln zur Flaggenkunde und einheitliche Flaggenmasten an den Türmen erwiesen sich dabei als große Hilfe.

Neben der regulären Absicherung des Badebetriebes waren die Wasserwachtler zudem bei Großveranstaltungen wie der Warnemünder Woche oder der Hanse Sail im Einsatz. Als zuverlässiger Partner verantwortete sie auch die wasserseitige Sicherung der maritimen Events und sorgte in diesem Bereich für einen reibungslosen Ablauf. „Die engagierte Arbeit der Rettungsschwimmer und -schwimmerinnen ist ein maßgeblicher Bestandteil für den hohen Qualitätsstandard in den Rostocker Seebädern“, betont Matthias Fromm, Tourismusdirektor Rostock und Warnemünde.

Im Rahmen von Wettkämpfen zeigten sich die Rettungsschwimmer ebenfalls erfolgreich. Bei den Deutschen Meisterschaften der DRK Wasserwacht in Bad Tölz im Juni sicherte sich das Rostocker Mixed Team den Titel des Deutschen Meisters im Rettungsschwimmen. Auch in Sachen Technik zeigte das Team Leistung: Das Rettungsboot „Opa“ erhielt – zum großen Teil in Eigenregie – neue Elektrik sowie einen neuen Führerstand.

Seit dem 17. September sind die Wachtürme an den Rostocker Stränden nun geschlossen. Die Vorbereitungen für die kommende Saison laufen bereits. Am 22. September startet um 20.00 Uhr ein neuer Rettungsschwimmerkurs.

Treffpunkt für Interessierte ist 19.30 Uhr in der Neptunschwimmhalle Rostock. Anmeldungen bitte telefonisch unter 0381 / 24 27 9-83 oder per Mail an info@wasserwacht-rostock.de.

Foto: DRK / Kasch. Schwere Materialien und Utensilien werden meist am Strand mit dem Quad transportiert. Paul Wendler und Justus Hamm (v.l.).



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