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Kommt Abenteuer-Minigolf nach Warnemünde?

Investor Ralf Blohm stellte im Ortsbeirat seine Idee für eine Abenteuer-Minigolfanlage in Warnemünde vor.   Investor Ralf Blohm stellte im Ortsbeirat seine Idee für eine Abenteuer-Minigolfanlage in Warnemünde vor. 24. September 2017

Seine Idee einer Abenteuer-Minigolfanlage für Warnemünde stellte Investor Ralf Blohm in der vergangenen Woche im Ortsbeirat vor. Gute Erfahrungen konnte der Unternehmer diesbezüglich bereits im Ostseebad Göhren auf Rügen sammeln. Hier betreibt er seit 2014 eine ähnliche Anlage mit über 30.000 Besuchern pro Jahr. Ein großer Vorteil des Familienvergnügens: Man braucht dafür kein hochsommerliches Strandwetter.

Geplant ist eine Mini-Golfanlage mit zwei Spielbahnen und einer Länge von jeweils neun Metern. Jede Bahn enthält Hindernisse und Geländeverformungen. Gestaltet mit Skulpturen und Animationen zu den Themen „Pirat / Störtebeker“ und „Die Hanse“, bietet jede für sich etwa 45 Minuten spannenden Spielspaß. „Abenteuer-Minigolf wird mit herkömmlichen Minigolfschlägern nach leicht verständlichen Regeln gespielt. Wie auch beim ‚richtigen‘ Golf geht es immer darum, mit möglichst wenig Schlägen ans Ziel zu kommen“, erläutert Blohm, der in Lübeck ein Planungsbüro betreibt.

Schwierig gestaltet sich die Standortsuche in Warnemünde. Am liebsten wäre dem Minigolf-Experten direkte Strandnähe. Der erste Gedanke, die Abenteuer-Minigolf-Landschaft direkt in den Dünen vor dem Hotel Neptun entstehen zu lassen, wurde vom Staatlichen Amt für Umwelt und Natur sofort abgewählt. Eine weitere Möglichkeit wäre für Blohm die Freifläche zwischen Hotel Neptun und Seebad. „Die Fläche wird kaum genutzt und könnte die Promenade an dieser Stelle noch weiter beleben. Gastronomie und Terrassen des Hotel Neptun würden von der Anlage profitieren“, ist er überzeugt. Eine weitere in Frage kommende Fläche ist die Grünfläche am südlichen Alten Strom. Auch hier würde die Anlage wahrgenommen und genutzt werden.

Vom Warnemünder Ortsbeirat wurde das Vorhaben grundsätzlich begrüßt. Der Vorsitzende sagte dem 53-Jährigen seine Unterstützung zu, wenn vorab die Standortfrage abgeklärt ist. Weitere Vorschläge dafür kamen in der Diskussion aus dem Publikum: Denkbar sind auch der Arankawiesenpark und als Zweit- oder Drittstandort der Rostocker IGA-Park sowie der Stadthafen.



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28.09.2017 um 17:24 Uhr
marlis weber: dieser sogenannte minigolfexperte sollte sich auf den Mond schiessen lassen. ein minigolfplatz in er lage ist absolut gröbster Unfug.
27.09.2017 um 11:36 Uhr
murkel: In der Nähe vom Boule Platz könnte auch Minigolf gespielt warden.
Eine Bereichrung für Warnemünde !!!!!!!!!!
26.09.2017 um 10:37 Uhr
limalo: Es könnten der Zweit- oder Drittstandort in Erwägung gezogen werden !
Keinesfalls in den Dünen oder in Strand- oder Promenadennähe!!!
Der Ortsbeirat sollte und darf nicht die Interessen des Investors und der Unternehmer in den Vordergrund stellen !
24.09.2017 um 21:14 Uhr
Ulrich W.: Minigolf auf der Promende zwischen Hotel und Seebad entbehrt jeder Vernunft und ist doch wohl ein schlechter Scherz. Wie weit soll eigentlich die Zerstörung von Warnemünde noch gehen ?
Muss denn der Tourismus mit Gewalt gesponsert werden. Mallorca lässt grüßen. Offensichtlich hat man dort allerdings begriffen, dass schlechte Maßnahmen "nach hinten losgehen".
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