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Ausstellung: Farbenfrohe Bilder und Pergamentschmuck

Das Galeristen-Ehepaar Ulrike-Sabine und Peter Möller freuen sich auf die Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend. Der Maler und Grafiker Wolf-Dieter Pfennig hat dafür ein Plakat entworfen, das er während der Eröffnung auch signieren wird.Das Galeristen-Ehepaar Ulrike-Sabine und Peter Möller freuen sich auf die Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend. Der Maler und Grafiker Wolf-Dieter Pfennig hat dafür ein Plakat entworfen, das er während der Eröffnung auch signieren wird.22. August 2017

Die farbenfrohen und erfrischend hintersinnigen Bilder von Wolf-Dieter Pfennig stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Warnemünder Galerie Möller. Der heiter-ironische Pinselstrich des Potsdamer Künstlers – er stellt nach 2013 zum zweiten Mal im Ostseebad aus – ist weltweit bekannt. Mit fast zeichensüchtiger Manie erschaffen, scheinen seine Figuren aus den Bildern zu springen. Frauen stehen dabei immer im Mittelpunkt; Männer bekommen den karikierenden Teil ab, noch hinter den Tieren, Möwen und anderen Vögeln, die zu einer wunderbar burlesken Bildwelt gehören.

Gereift ist der Pfennig-Stil besonders durch seine Arbeiten für das Theater und zahlreiche Plakataufträge aus ganz Deutschland. Internationale Ausstellungen und Auszeichnungen haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt gemacht. Seit 2002 hat Wolf-Dieter Pfennig eine Professur in Wismar an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Extra für die Ausstellung in Warnemünde hat er ein Plakat entworfen, das er während der Eröffnung auch signieren wird.

Farbenfrohen Schmuck, hergestellt aus alternativen Materialien, zeigt  die Essener Künstlerin Hilde Janich in der Galerie Möller.

Schon seit 1992 hat sie sich als Produktdesignerin dem Pergamentschmuck verschrieben. Mit großer Leidenschaft und unzähligen Ausstellungen in Deutschland, Tokio, Boston oder Scotland und auf vielen Messen hat sie sich für diesen Schmuck eingesetzt. „Zart aber zäh“ ist das Motto ihrer zauberhaften Colliers, gefertigt aus dem organischen Material Pergament. „Wenn ich Stücke erfinde, sind sie zunächst oft wie Lebewesen für mich. Ich spüre regelrecht ihren Atem, ihr Pulsieren und ihre Bereitschaft sich zu wandeln, mir ihre verschiedenen Gesichter oder Facetten zu zeigen“, beschreibt Hilde Janich den Entstehungsprozess ihres poetischen Schmucks, dessen Leichtigkeit und Eleganz sich in wunderbarer Weise auf die Trägerin überträgt.

Die neue Ausstellung in der Galerie Möller, Am Strom 68, wird am Donnerstag, den 24. August um 19.00 Uhr, eröffnet. Es singt und spielt Mario Fuentes. Noch bis zum 3. Oktober sind die Werke von Wolf-Dieter Pfennig und Hilde Janich hier zu sehen.

 



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